Mittwoch, 29. September 2010

Enter the Matrix.. thanks to Leibniz!

Tag III - Die Ruhe nicht stören!

Kein richtiges Frühstück wieder, aber die Sonne scheint und ich habe neue Schuhe! Prima! Zum dritten Mal bin ich aber pünktlich! Schöner Anfang eines anstrengenden Tages! Ehrlich gesagt, glaubte ich nie, dass es so schwierig wäre, ein Buch in der Bibliothek zu finden... In zwei Gruppen aufgeteilt haben wir gelernt, wie wir unsere Tage in den vier Bibliotheken der Uni verbringen könnten. Die kleine Frau, die so viel sprechen mag, war eine wunderschöne Leiterin, die zu der ruhigen Welt der Bücher gehört. Ich hatte den Eindrück, dass es ein bisschen schwierig für sie ist, mit uns umzugehen. Ich finde es ganz wichtig, dass wir die allen 4 Gebäude besuchten und Auskunft über die verschiedene Katalogsystemen bekamen. Die praktische Übungen waren meiner Meinung nach sehr spannend. Ein Buch im Internet zu bestellen oder ein Magazin in der Bibliothek zu finden und sich zu leihen, finde ich besonders wichtig für jeden Student.

Den Nachmittag haben wir in dem Saal verbracht, wo wir versuchten die Uni online kennenzulernen. Alles war sehr knapp und die Veranstaltung hat mir sehr gut gefallen. Ich habe alles schnell verstanden und ich bekam genauso viel Information wie ich brauche! StudIP ist sehr nutzerfreundlich und reich an verschiedenen Möglichkeiten. Die online Welt der Uni erlaubt jedem Student die passende Veranstaltungen für ihn leicht zu finden oder seinen eigenen Studienplan zu erstellen..

Ein gedankenfreier Bericht über einen emotionalfreien Tag. Die Welt der Technik bietet leider keine Gefühle ihren Einwohnern an..

Interkulturelles Training oder wie kann man mit Ausländern umgehen..

Tag II - Lust auf Kommunikation

8 Uhr.. nicht genug Zeit für ein richtiges Frühstück. Ich möchte lieber ins Bett, statt meine naße Schuhe anzuziehen. Trotzdem habe es wieder geschaffen pünktlich zu sein. (Etwas ganz Ungewöhnliches für mich!!!) Die U-Bahn.. und 15 Minuten später im Hochschulbüro für Internationales. Wieder regnet es, aber im Gebäude ist es warm und gemütlich und etwas sehr Angenehmes erwartet mich. Statt des einerleien "Guten Morgen" oder "Hallo" habe ich ein paar Küsse und Umarmungen bekommen. So ein toller Anfang des Tages! Leider war der Tag ein bisschen langweilig..

Unsere Trainerin ist sehr gut.. eigentlich eine der Besten, die ich kenne... und ich habe schon an vielen internationalen Projekten teilgenommen. So ehrlich gesagt habe ich viel Erfahrung auf diesem Gebiet. Es lässt sich nicht leugnen, dass der Workshop sehr interessant und nützlich für die Leute war, die zum ersten Mal mit diesem Thema umgehen. Die meisten Teilnehmer hatten die Möglichkeit echt vieles Nutzen daraus zu ziehen und wahrscheinlich werden ihre neuen Kenntnisse auch in realen Situationen anwenden. Ich bin der Meinung, dass der Workshop sehr gut aufgeteilt war.. es gab verschiedene Themen und genug Pausen. Man konnte alles durch den Kopf ziehen. Die Teamarbeit erlaubte uns noch ein bisschen die Menschen in der Gruppe kennenzulernen. Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu finden war es gar nicht so leicht wie es scheint zu sein. Aus verschiedenen "Points of view" zu sehen.. eine Stellung zu besetzen.. verschiedene Wege in der Kommunikation mit den anderen Menschen zu finden waren die Ziele und die Gruppe hat sie erfolgreich erreicht.

Trotzdem bleibe ich skeptisch.. Meine Erfahrung nach einem Jahr Sozialarbeit zeigt, dass nichts hilft, wenn der Mensch selbst nicht kommunizieren möchte. Man soll die Motivation haben an eine neue Gesellschaft anzupassen und das ist nie leicht. In einer interkulturellen Gesellschaft zu leben ist auch nicht leicht, aber es ist leicht zu versuchen. Die Theorie ist gut, aber dadurch sieht alles in schwarz und weiß aus.. und das Leben bietet uns viele Nuancen an.

Dienstag, 28. September 2010

It's a new dawn, It's a new day.. It's a new life for me.. and I'm feeling good!

Tag I - Neuer Anfang!

Es ist kalt, es regnet und ich möchte ein bisschen mehr schlafen und gar nicht ausgehen... Trotzdem versuchte ich pünktlich zu sein. Ich habe es geschaffen, die Uni zu erreichen und das Raum zu finden. So viele verschiedene Leute! Sie alle fallen durch ihre starke Persönlichkeiten auf. Ich habe mich mehrmals an internationalen Projekten beteilligt und ich fühle mich immer ganz neugierig alle neuen Leute kennenzulernen. Dieses Mal war es auch nicht anders. Sie kommen aus drei verschiedenen Kontinenten.. aus zehn verschiedenen Ländern. So viel Neues zu lernen! (Das Lernen von den Namen - das macht echt viel Spaß! ;) ) Erst damals konnte ich das Glück schätzen, einen Platz an diesem Vorbereitungskurs zu bekommen!

Ich fühlte mich stolz. Das ist meine neue Uni.. der Ort, wo ich die nächste 3 Jahre verbringen werde.. und sie ist toll! 5 oder 6 verschiedene Leute kamen um uns zu begrüßen. Alle wollten etwas Neues und Interessantes sagen.. alle Informationen waren nützlich und das war erst der Anfang. Dann konnte ich den Unterschied zwischen dem Studium in Bulgarien und diesem in Deutschland feststellen. Falls ich in Bulgarien studierte, dann hätte ich nie diese Möglichkeit einen solchen Kurs zu besuchen. Die Uniangestellten in Deutschland betreuen gern die neuen Studenten unabhängig davon, ob sie Ausländer oder Deutschen sind. Sie wollen helfen und alle unseren Fragen beantworten. Und es gibt auch zahlreiche Veranstaltungen, die den Ausländern helfen, sich erfolgreich in dem Umfeld zu integrieren und die Kultur kennenzulernen. Das finde ich ganz toll und ich gaube, dass ich diese Möglichkeit nur hier in Deutschland bekommen kann!

Die Campusrallye erfolgte leider nicht besonders gut.. Das Regen schuf es meine Schuhe zu überströmen und habe ein paar naße Stunden verbracht. Auch die Zeit war nicht genung um alle Fragen zu beantworten.. so leider weiß ich noch nicht, wo sich die Fakultät für Architektur (meine Fakultät) befindet und wie das Gebäude aussieht.. Trotzdem war das unsere erste Möglichkeit die anderen Leute kennenzulernen. Meine Partnerin für die Rallye (Christianne) ist ein echtes Mädchen aus Hannover. Sie ist ruhig, aber trotzdem nett und interessant. Ich konnte mich sehr leicht mit ihr über das Leben in der Stadt unterhalten. Nach der Rallye war ich besonders angenehm überrascht, als ich erfuhr, dass es unter uns auch andere Leute gibt, die die Fachrichtung Architektur ausgewählt haben.. und sie sind alle Mädchen. Mir hat es aufgefallen, dass Quinh sehr gut malen und zeichnen kann.. Ich finde es ganz prima, dass ich einen Menschen mit ähnlichen Interessen noch am ersten Tag gefunden habe!

Am Ende des Tages fühlte ich mich müde.. nach den langen Ferien war dieser Tag echt sehr aufregend und ich fühlte mich zum ersten Mal darauf stolz in Hannover zu sein und an der Leibniz Universität Hannover zu studieren!